Christliche Jugend Eisleben

Wahrer Glaube ist moralischer, nicht gefühlsmäßiger Natur

Ich will die Blinden auf einem Weg gehen lassen, den sie nicht kennen; auf Pfaden, die sie nicht kennen, will ich sie schreiten lassen. Jesaja 42,16

Manchmal möchten wir uns selbst des Unglaubens bezichtigen, obwohl unser Kummer nichts als die Unfähigkeit zum Sehen ist. Uns begegnen in der Schrift manche Wahrheiten, die unseren Herzen große Not bereiten. Göttliche Offenbarung versichert uns, dass gewisse Dinge wahr sind, für die unser Vorstellungsvermögen einfach nicht ausreicht. Wir glauben sie, können sie aber mit dem Auge des Verstands nicht erblicken! Um das richtig zu sehen, müssen wir Glauben von Vorstellungen unterscheiden. Die beiden sind nicht dasselbe. Das eine ist moralischer, das andere gefühlsmäßiger Natur. Unwilligkeit zu glauben beweist, dass man die Finsternis mehr liebt als das Licht, während die Unfähigkeit, sich etwas vorstellen zu können, nichts als einen Mangel an Vorstellungskraft anzeigt – etwas, was uns vor dem Richterstuhl Christi nicht vorgehalten werden wird. Wahrer Glaube ist nicht die intellektuelle Fähigkeit, sich unsichtbare Dinge bis zur Zufriedenheit unseres unvollkommenen Verstands vorstellen zu können, sondern er ist die moralische Kraft, Christus zu vertrauen! Um ohne Furcht mit seinem Vater auf Reisen gehen zu können, braucht sich das Kind nicht alle Ereignisse vorstellen zu können. Es braucht nur den Vater! Jesus Christus ist für uns alles in allem – wir brauchen nur Ihm zu vertrauen, und Er kommt für den Rest auf. Mich haben diese Worte des Propheten tief befriedigt: »Ich will die Blinden auf einem Weg gehen lassen, den sie nicht kennen; auf Pfaden, die sie nicht kennen, will ich sie schreiten lassen. Die Finsternis vor ihnen will ich zum Licht machen und das Holprige zur Ebene. Das sind Dinge, die ich tun und nicht lassen werde« (Jesaja 42,16).

entnommen aus: Aiden Wilson Tozer - Verändert in sein Bild
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Als erstes jedoch wollen wir klarstellen, was jedes Kind weiß. Nämlich, dass Sünde zerstört. Sünde heißt Verfehlung, das bedeutet, das Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen wollte, hat man bekommen.

Wir sind Sünder und fehlbare Menschen - und wissen, dass unsere Schuld uns und andere kaputt macht. Jesus Christus schenkt Erlösung. Diese fängt auch im Diesseits schon an. Ist die Sünde auch schwer und tief, der Herr Jesus Christus hat Macht, damit wir nicht an der Sünde zu Grunde gehen. Seine Erlösung gilt aber nur den schlechten Menschen, denn gute gibt es leider keine. Seine gute Nachricht gilt den Schlechtesten und somit den Bedürftigsten.

Jesus möchte, dass der Mensch von seinen zerstörerischen Wegen Buße tut. Wir haben auf dieser Internetseite verschiedene Artikel und Predigten, die auf unseren Herrn hinweisen. Er geht jedem Menschen nach und möchte alle Menschen durch Freude und Leid an Sein Herz ziehen. Wir wünschen, dass der lebendige Herr Euch selbst durch Sein Wort begegnet, dass auch Ihr Ruhe findet in Seiner Liebe zu Euch.